Transportwunder: Das lässt sich alles mit dem Fahrrad transportieren

Aktualisiert am: 25.03.2024

Das Fahrrad ist nicht nur ein hervorragendes Fahrzeug, sondern eignet sich auch, um verschiedene Dinge zu transportieren. Das gestaltet den Alltag noch einfacher – vor allem für Personen, die kein Auto besitzen. Ob Einkäufe, Rucksäcke oder Zelt: Das Fahrrad bietet viel Platz, um diverses Gepäck von A nach B zu schaffen. Doch was ist erlaubt und was sollten Radfahrer lieber unterlassen?

Diese Dinge lassen sich problemlos mit einem Fahrrad transportieren

Wer täglich mit dem Fahrrad unterwegs ist, befördert nicht nur sich selbst, sondern manchmal auch Einkäufe oder andere Dinge. Für den Transport von Taschen oder Beuteln steht mitunter der Gepäckträger zur Verfügung. Es gibt zudem Körbe, Gepäckträgertaschen oder Anhänger, die sich einfach am Fahrrad anbringen lassen. Der Vorgang selbst ist nicht kompliziert. Die meisten modernen Taschen und Körbe verfügen über moderne Klemmsysteme, die einfach zu handhaben sind. Allerdings ist es wichtig zu wissen, dass sich das Fahrverhalten bei Beladung eines Fahrrades durchaus verändern kann. Deshalb ist es wichtig, das Rad nicht zu überladen und das Gewicht gut zu verteilen.

Bei Einkäufen sind schwere Artikel wie Konserven oder Flaschen ganz unten in den Korb oder die Taschen zu legen. Anschließend kommen weiche und leichte Lebensmittel wie Obst, Gemüse oder Brote hinzu. Doch was machen Radfahrer, wenn sie schwerere Dinge zu transportieren haben? In diesen Fällen muss der Gepäckträger oder ein Fahrradanhänger herhalten.

Darüber hinaus lassen sich natürlich Rucksäcke, Zelte oder Schlafsäcke problemlos während einer Radtour auf einem Fahrrad unterbringen. Wichtig ist, das Equipment gut zu sichern, damit während der Radfahrt nichts verloren geht. Es ist ebenso möglich, einzelne kleine Kisten oder Kästen auf dem Gepäckträger zu verstauen. Dabei ist immer darauf zu achten, dass eine sichere Fahrt auf dem Rad möglich ist.

Transport von großen Gegenständen – das ist zu bedenken

Ein Anhänger verfügt über eine Kupplung, die sich mit dem Fahrrad verbinden lässt. Damit sicheres Fahren zu jeder Zeit möglich ist, sollte die Montage an der Hinterachse erfolgen. Ebenso ist darauf zu achten, dass der Anhänger über solide Räder verfügt und mit Reflektoren oder einer soliden Beleuchtung ausgestattet ist. Somit ist es möglich, sicher am Straßenverkehr teilzunehmen.

Hinweis: Die Nutzlast eines Fahrradanhängers ist nicht unbegrenzt. Das Höchstgewicht liegt bei handelsüblichen Anhängern bei ungefähr 45 Kilogramm. Ebenso ist es wichtig, nicht zu große oder sperrige Artikel wie Akustikpaneele, Möbel oder ähnliches zu transportieren. Diese Gegenstände gefährden die Fahrt mit dem Fahrrad und könnten auch die Sicherheit von Passanten oder andere Verkehrsteilnehmern beeinträchtigen.

Das ändert sich beim Fahrverhalten

Je mehr Gewicht auf dem Fahrrad lastet, desto mehr Veränderungen hinsichtlich des Fahrverhaltens sind bemerkbar. Radfahrer sollten daher stets vorsichtig fahren und Kurven nicht zu eng einplanen. Gleichzeitig ist vor dem Einschlagen in Kurven die Geschwindigkeit zu drosseln, damit das Rad nicht kippt oder schlingert.

Ebenso kann es passieren, dass bei einer Fahrt mit einem Anhänger Hindernisse entstehen. Bordsteinkanten, Gullis und Hecken sind daher großzügig zu umfahren, damit es nicht zu schwerwiegenden Unfällen kommt. Auch das Bremsen ist mit Vorsicht zu genießen. Der Anhänger ist durchaus in der Lage, das Rad beim Bremsvorgang weiter zu schieben. Deshalb ist kräftiges Bremsen bei jedem Stopp ratsam, um Bremswege einhalten zu können.